Während der Implementierung stellte sich heraus, daß bei eigentlich bekannten Verfahren, z.B. bei der neuronalen Regelung, unerwartete Probleme auftraten. Vor allem die geringe Ausführungsgeschwindigkeit der Neuro-Netzbibliothek, die sich aus der Universalität der Bibliothek zwangsläufig ergibt, führte zu großen Problemen. Der Rechenaufwand überforderte bei der Echtzeitsteuerung selbst schnelle PCs.
Andererseits ergaben sie in anderen Bereichen, bei denen anfangs
weder auf bekannte Verfahren zurückgegriffen werden konnte, noch
überhaupt eine Lösungsidee vorhanden war, schnell erfolgversprechende
Konzepte. Der Gerätetreiber für die Schnittstellenkarte ergab
aufgrund der guten Dokumentation, sowohl der Karte selber als auch
des Gerätetreiberkonzepts von Linux, keine unerwarteten Probleme.
Die Echtzeitfähigkeit von Linux erreichte so gute Werte, wie sie
vorher in keinster Weise von einem UNIX
kompatiblen
Multiuser-/Multitaskingsystem zu erwarten war.
Diese Echtzeitfähigkeit spricht auch für das gelungene Design von Linux.